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<rss version="2.0"><channel><title>Notizen von Let's make sense!</title><link>http://www.letsmakesense.de/notes/</link><description>Internetprojekte, Informationsarchitektur, Usability und Programmierung</description><lastBuildDate>Sun, 15 Apr 2012 15:11:47 GMT</lastBuildDate><generator>PyRSS2Gen-1.0.0</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><item><title>PDFs mit PHP erstellen</title><link>http://www.letsmakesense.de/notes/25/</link><description>&lt;p&gt;Bei der Suche nach einer Bibliothek, mit der man aus PHP heraus PDFs erzeugen kann, st&amp;ouml;&amp;szlig;t man normalerweise auf drei Kandidaten: &lt;a href="http://www.fpdf.org/" target="_blank"&gt;fdpf&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.tcpdf.org/" target="_blank"&gt;tcpdf&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://framework.zend.com/manual/de/zend.pdf.html" target="_blank"&gt;Zend_PDF&lt;/a&gt;. Es ist auch m&amp;ouml;glich, damit vern&amp;uuml;nftige PDFs zu erstellen, allerdings haben sie alle einen Haken: f&amp;uuml;r eine optimale Layout-Kontrolle muss man Style-Eigenschaften des Dokuments im PHP-Code setzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das sieht dann ungef&amp;auml;hr so aus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;$pdf = new YourPdfLib();&lt;br /&gt;$pdf-&amp;gt;addPage();&lt;br /&gt;$pdf-&amp;gt;setFont('sans');&lt;br /&gt;// Text an einer bestimmten Stelle zeichnen&lt;br /&gt;$pdf-&amp;gt;drawText('Hello World', 70, 120);&lt;br /&gt;$pdf-&amp;gt;render('output.pdf');&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Echte Fronarbeit also, wenn man gewohnt ist, Ansichten mit CSS zu gestalten. Einen Ausweg bietet hier das Kommandozeilenwerkzeug &lt;a href="https://github.com/antialize/wkhtmltopdf" target="_blank"&gt;wkhtmltopdf&lt;/a&gt;. Es verwendet die WebKit-Rendering-Engine (wie Safari und Google Chrome) und kann deshalb HTML mit den von WebKit unterst&amp;uuml;tzten CSS-Angaben formatieren (und das sind die allermeisten von CSS2).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;F&amp;uuml;r ein PDF muss man also nur eine HTML-Seite erzeugen, die die Besonderheiten von Druckformaten ber&amp;uuml;cksichtigt (Seitengr&amp;ouml;&amp;szlig;en, Seitenumbr&amp;uuml;che bei &amp;Uuml;berschriften, etc.) und sie an wkhtmltopdf schicken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine PHP-Klasse findet man auf der &lt;a href="http://code.google.com/p/wkhtmltopdf/wiki/IntegrationWithPhp" target="_blank"&gt;Google-Code-Seite von wkhtmltopdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber nat&amp;uuml;rlich l&amp;auml;sst sich wkhtmltopdf auch &amp;uuml;ber Cronjobs und mit anderen Programmiersprachen ansprechen. Das ist ja das sch&amp;ouml;ne an einem Kommandozeilenwerkzeug.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Sun, 15 Apr 2012 15:00:42 GMT</pubDate></item><item><title>Keine Ehre, wem keine Ehre gebührt</title><link>http://www.letsmakesense.de/notes/24/</link><description>&lt;p&gt;Die Raffgier nimmt kein Ende: "&lt;a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:ehrensold-wulff-verlangt-saemtliche-statussymbole/70003279.html" target="_blank"&gt;Wulff verlangt s&amp;auml;mtliche Statussymbole&lt;/a&gt;".&amp;nbsp;Ich bin der Meinung, dass Herr Wulff keinen Ehrensold verdient hat. 
Wer das genauso sieht, sollte die &lt;a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22818" target="_blank"&gt;Petition des Deutschen Bundestag&lt;/a&gt; mitzeichnen.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 05 Mar 2012 11:11:31 GMT</pubDate></item><item><title>Buba sells</title><link>http://www.letsmakesense.de/notes/23/</link><description>&lt;p&gt;Irgendwie bin ich auf der Website der &lt;a href="http://www.medienfabrik.de/" target="_blank"&gt;Arvato Medienfabrik G&amp;uuml;tersloh&lt;/a&gt; gelandet, einer Agentur aus dem mittelst&amp;auml;ndischen Bertelsmann-Familienbetrieb. Liegt da ein ohnm&amp;auml;chtiger, mundloser Teddyb&amp;auml;r auf der Homepage rum und ein Film beginnt um 7:30 Uhr mit einer Joggerin in Berlin zu laufen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sie bleibt an einer Litfa&amp;szlig;s&amp;auml;ule stehen. Ein Junge hat einen Zettel mit seinem verlorenen Teddyb&amp;auml;r darauf geklebt hat. Die Frau fotografiert den Zettel mit ihrem Smartphone und schickt es an ihre smarte Freundin bei der Medienfabrik. Dort werden dann sogleich die Dampfkessel angeheizt und alle Hebel in Bewegung gesetzt. Ein R&amp;auml;dchen der Maschine greift ins andere, ru&amp;szlig;verschmierte Malocher wischen sich den Schwei&amp;szlig; von der Stirn, spucken in die H&amp;auml;nde und der Stahl beginnt zu gl&amp;uuml;hen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Stop, &amp;auml;h, Mist - bei 'Fabrik' verrutschen einem so leicht die Metaphern. Nat&amp;uuml;rlich sind es sch&amp;ouml;ne, junge, gl&amp;uuml;ckliche und saubere Menschen in der &lt;strong&gt;&lt;span style="text-decoration: underline;"&gt;Medien&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;-Fabrik. Sie bearbeiten iPidPodPadPhoneWhiteboards, es wird
 wie verr&amp;uuml;ckt
 ge-kick-off-t, ge-meet-et, ge-creat-et und ge-produc-et. Nat&amp;uuml;rlich fehlt auch die Videokonferenz G&amp;uuml;tersloh-M&amp;uuml;nchen-London-Honolulu nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Innerhalb von zwei Tagen schaffen es die Fabrikanten, die Medien-Republik mit Buba-Werbung zuzupflastern und das Internet viral zu verseuchen. Und - man mag es kaum glauben - die guten Menschen aus Ostwestfalen machen das Unm&amp;ouml;gliche m&amp;ouml;glich: der s&amp;uuml;&amp;szlig;e, kleine Junge bekommt seinen Teddy zur&amp;uuml;ck.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danke, Bertelsmann, danke! Du gibst uns den Glauben an das Gute im Kapitalismus zur&amp;uuml;ck. Die wollen &lt;a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/bertelsmann-steigert-umsatz-und-gewinn-leicht/5819998.html" target="_blank"&gt;kein Geld verdienen&lt;/a&gt;, nein, sie wollen kleine Kinder gl&amp;uuml;cklich machen. Das sollte uns allen ein Vorbild sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie ging der Spruch noch mal? "Ich kann gar nicht so viel essen wie ich ko.... m&amp;ouml;chte."&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber das Allerbeste, das wirklich Allerbeste, ist die Jury in Cannes, die diesem &lt;a href="http://www.medienfabrik.de/fabrikfunk/presse/artikel/medienfabrik-baergewinntsilbernendelphin.html" target="_blank"&gt;Machwerk glatt einen Silbernen Delfin verliehen&lt;/a&gt; hat: "Die Jury zeigte sich begeistert von der &amp;raquo;wunderbar in Szene gesetzten, wirklich ber&amp;uuml;hrenden Geschichte&amp;laquo;."&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Halleluja.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 06 Dec 2011 09:44:10 GMT</pubDate></item><item><title>Der feine Unterschied zwischen '[A-z]' und '[a-zA-Z]'</title><link>http://www.letsmakesense.de/notes/22/</link><description>&lt;p&gt;Bei regul&amp;auml;ren Ausdr&amp;uuml;cken kommt es auf die Feinheiten an, wie ich heute festgestellt habe. Bisher dachte ich, der Ausdruck '[A-z]' w&amp;uuml;rde alle gro&amp;szlig;en und kleinen Buchstaben im ASCII-Zeichensatz finden und auch nur Buchstaben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann sind wir &amp;uuml;ber ein Backtick-Zeichen '`' gestolpert, was auch von '[A-z]' gefunden wird und jetzt wei&amp;szlig; ich, dass&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;[A-z]&lt;/strong&gt; alle Zeichen mit ASCII-Dezimalwerten von 65 - 122, d.h die Gro&amp;szlig;buchstaben ohne Umlaute, die Zeichen '[', '\', ']', '^', '_' und '`' sowie die Kleinbuchstaben ohne Umlaute findet&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;[A-Za-z]&lt;/strong&gt; nur Gro&amp;szlig;- und Kleinbuchstaben ohne Umlaute (ASCII-Werte 65-90 und 97-122)&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;[\w]&lt;/strong&gt; Gro&amp;szlig;- und Kleinbuchstaben, Ziffern und den Unterstrich aufsp&amp;uuml;rt, also [A-Za-z0-9_] entspricht&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 17 Oct 2011 12:58:22 GMT</pubDate></item><item><title>MySQL startet nach Ubuntu-10.04-Update nicht mehr</title><link>http://www.letsmakesense.de/notes/18/</link><description>&lt;p&gt;Als Entwicklungsumgebung l&amp;auml;uft bei mir ein Ubuntu 10.04 in einer Virtualbox. Die gestrige Softwareaktualisierung enthielt unter anderem ein Update der MySQL-Pakete. Leider blieb die Aktualisierung immer bei der Einrichtung von MySQL h&amp;auml;ngen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Syslog fand ich folgende Meldungen:&lt;/p&gt;
&lt;p class="code"&gt;May 28 11:07:35 vbox-dev mysqld: 100528 11:07:35 [Warning] Can't create test file /mnt/mysql/data/vbox-dev.lower-test&lt;br /&gt;May 28 11:07:35 vbox-dev kernel: [ 5954.840470] type=1503 audit(1275037655.858:54):  operation="mknod" pid=14264 parent=14132 profile="/usr/sbin/mysqld" requested_mask="c::" denied_mask="c::" fsuid=0 ouid=0 name="/mnt/mysql/data/vbox-dev.lower-test"&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dateiberechtigungen waren eigentlich korrekt gesetzt, der Benutzer mysql durfte Dateien anlegen in dem Verzeichnis. Aber durch einen &lt;a href="http://www.vanimpe.eu/blog/2009/01/13/requested_mask-denied_mask-errors-on-ubuntu-with-mysql/" target="_blank"&gt;Blogeintrag&lt;/a&gt; fand ich dann auf die richtige Spur: Apparmor ist der B&amp;ouml;sewicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Da ich nicht das Standardverzeichnis f&amp;uuml;r die MySQL-Datenbanken verwende, fehlte eine Regel in der Konfiguration von MySQL f&amp;uuml;r Apparmor&lt;/p&gt;
&lt;p class="code"&gt;# Datei /etc/apparmor.d/usr.sbin.mysqld&lt;br /&gt;/usr/sbin/mysqld {&lt;br /&gt; ...&lt;br /&gt; # man muss die Regeln f&amp;uuml;r das Standarddatenverzeichnis&lt;br /&gt; /var/lib/mysql/ r,&lt;br /&gt; /var/lib/mysql/** rwk,&lt;br /&gt; # ersetzen durch eine Regel f&amp;uuml;r das eigene Datenverzeichnis&lt;br /&gt; /mnt/mysql/data/ r,&lt;br /&gt; /mnt/mysql/data/** rwk,&lt;br /&gt; ...&lt;br /&gt; }&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach Apparmor und MySQL neu starten:&lt;/p&gt;
&lt;p class="code"&gt;/etc/init.d/apparmor restart&lt;br /&gt;start mysql&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fehlermeldungen von Apparmor befinden sich in &lt;strong&gt;/var/log/kern.log&lt;/strong&gt;. Hilfreich ist auch die Installation des Pakets &lt;strong&gt;apparmor-notify&lt;/strong&gt;. Es zeigt in einem Popup-Fenster auf dem Desktop die durch Apparmor blockierten Zugriffe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf ubuntuusers.de gibt es &lt;a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Apparmor" target="_blank"&gt;mehr Informationen zu Apparmor&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:26:12 GMT</pubDate></item><item><title>Was kann 'Social Media' und was nicht?</title><link>http://www.letsmakesense.de/notes/17/</link><description>&lt;p&gt;Das Beste, was ich bisher &amp;uuml;ber die M&amp;ouml;glichkeiten von Facebook, Twitter, etc. gesehen habe: &lt;a href="http://www.slideshare.net/talkabout/wenn-social-media-die-antwort-ist" target="_blank"&gt;talkabout-Pr&amp;auml;sentation "Wenn Social Media die Antwort ist"&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach dem Durchbl&amp;auml;ttern werden wohl einige Unternehmen entt&amp;auml;uscht Abschied von ihren "Web 2.0"-Projekten nehmen. Schlie&amp;szlig;lich m&amp;uuml;ssten Sie erst 'gut' werden, damit sie 'echte' Freunde im Netz finden.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:29:44 GMT</pubDate></item><item><title>Usability-Tests können auch in die Irre führen</title><link>http://www.letsmakesense.de/notes/16/</link><description>&lt;p&gt;Microsoft hat f&amp;uuml;r Office 2010 die Programm-Icons ge&amp;auml;ndert. Die Programme werden nun vorrangig durch ihren Anfangsbuchstaben identifiziert:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="/cms_media/uploads/images/officeicons2010.png" border="0" alt="Icons f&amp;uuml;r Office 2010" width="340" height="108" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Vergleich die Symbole von Office 2007, der Vorg&amp;auml;ngerversion:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="/cms_media/uploads/images/officeicons2007.jpg" border="0" alt="Office-Icons 2007" width="339" height="158" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In einem &lt;a href="http://blogs.technet.com/office2010/archive/2009/12/11/office-2010-visuals-and-branding.aspx" target="_blank"&gt;Blogeintrag&lt;/a&gt; begr&amp;uuml;ndet Keri Vandeberghe von Microsofts Office Design Group den Philosophie-Wechsel:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;"&lt;em&gt;The new icon designs respond to research that informs us that users can more easily associate icons by letter and color than by abstract design.&lt;/em&gt;"&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ergebnis der Untersuchung leuchtet ein. Ein gro&amp;szlig;es 'V' hat mehr mit 'Visio' zu tun als ein Quadrat und eine Raute. (Dass es nun allerdings drei 'P'-Icons gibt, die farblich eine Herausforderung f&amp;uuml;r Menschen mit Rot-Gr&amp;uuml;n-Schw&amp;auml;che sind, steht auf einem anderen Blatt).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den Kommentaren zu Vandeberghes Beitrag sto&amp;szlig;en die neuen Icons &amp;uuml;berwiegend auf Ablehnung. Sie seien ein Design-R&amp;uuml;ckschritt, ein Abklatsch von &lt;a href="http://blogs.adobe.com/jnack/2006/12/whats_up_with_the_icon.html" target="_blank"&gt;Adobes Rebranding 2006&lt;/a&gt; oder einfach nur schrecklich und h&amp;auml;sslich.&lt;/p&gt;
&lt;h2&gt;Usability vor &amp;Auml;sthetik?&lt;br /&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Mir geht es nun nicht um die Frage, ob das Ergebnis gelungen ist oder nicht, sondern um die Vorgehensweise bei der Entscheidungsfindung. Die besagte Studie hat wohl eindeutig gezeigt, dass Buchstaben im Icon hilfreich sind. Usability definiert &amp;Auml;sthetik. Das klingt nach einer guten Nachricht. Ich bin immer daf&amp;uuml;r, wenn etwas einfacher und verst&amp;auml;ndlicher wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Allerdings bleibt ein Unbehagen, wenn eine &amp;Auml;nderung auf mehrfach ge&amp;auml;u&amp;szlig;erte und so massive Ablehnung st&amp;ouml;&amp;szlig;t. Das ist ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Usability-Untersuchungen haben in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Vor allem, wenn sie klare Zahlen liefern k&amp;ouml;nnen wie die Marktforschung im Konsumg&amp;uuml;terbereich. 70% finden das zweispaltige Layout besser, also nehmen wir das. Sch&amp;ouml;ne und lehrreiche Beispiele liefert daf&amp;uuml;r Anne Hollands &lt;a href="http://whichtestwon.com" target="_blank"&gt;'Which test won?'&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Was die quantitativen Tests aber unterschlagen sind die Meinungen der Minderheit. Warum fanden sie die 'Verlierer'-L&amp;ouml;sung besser oder was st&amp;ouml;rt sie an der Mehrheitsl&amp;ouml;sung? In diesen Informationen steckt ein enormes Potenzial, um aus einer funktionierenden Variante eine noch bessere zu machen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wer Tests zur vorherrschenden Entscheidungsmethode macht, sollte auch den 'konservativen' Charakter von Testergebnissen bedenken. Marktforschungen sind sehr hilfreich, um die herrschende Meinung herauszufinden, da sie aus den aktuellen Erfahrungen und Haltungen der Befragten resultieren. Bei der Prognose zuk&amp;uuml;nftiger Pr&amp;auml;ferenzen k&amp;ouml;nnen Sie aber ziemlich daneben liegen (wie man aus den Wahlumfragen wei&amp;szlig;). Joan Rowlings 'Harry Potter' wurde zun&amp;auml;chst auch von mehreren Verlagen abgelehnt. Was f&amp;uuml;r ein kostspieliger Irrtum.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:41:12 GMT</pubDate></item><item><title>Verwirrende On-, Off-Anzeigen</title><link>http://www.letsmakesense.de/notes/14/</link><description>&lt;p&gt;In meinem Elternhaus gibt es einen Keller mit zwei R&amp;auml;umen. Die Lichtschalter f&amp;uuml;r beide R&amp;auml;ume befinden sich oben an der Treppe. Die beiden Kippschalter sind horizontal nebeneinander angeordnet und dar&amp;uuml;ber gibt es zwei L&amp;auml;mpchen, die anzeigen sollen, in welchem Keller das Licht brennt. Dummerweise sind die L&amp;auml;mpchen vertikal positioniert. Noch heute r&amp;auml;tsele ich jedes Mal, welcher Schalter f&amp;uuml;r welchen Keller zust&amp;auml;ndig ist. Sicherheitshalber dr&amp;uuml;cke ich deshalb immer beide Schalter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Vor kurzem sind mir zwei &amp;auml;hnliche Probleme begegnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf Facebook gibt es die Anwendung RSS-Grafitti, die RSS-Feeds auswertet und die enthaltenen Nachrichten auf der Pinnwand des Nutzers ver&amp;ouml;ffentlicht. Das ist sehr praktisch, wenn man z.B. seine neuesten Blogeintr&amp;auml;ge auch direkt auf Facebook posten will.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Anwendung ist auch durchaus empfehlenswert, allerdings kam ich an einer Stelle ins Gr&amp;uuml;beln. Der Statuseintrag, den RSS-Grafitti auf der Anwendungsseite f&amp;uuml;r jeden Feed erstellt, sieht so aus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="/cms_media/uploads/images/rss-grafitti-edit.png" border="0" alt="RSS-Grafitti-Schalter" width="532" height="238" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Paradoxerweise wird erst ganz klar, was gemeint ist, wenn man auf 'ON' klickt. Dann verschiebt sich n&amp;auml;mlich die Fl&amp;auml;che mit dem wei&amp;szlig;-grauen Farbverlauf und der Schalter steht auf 'OFF'. (Nur nebenbei: das ist fast wie fr&amp;uuml;her bei Windows, als man auf 'START' klicken musste, um den Rechner herunterzufahren. Nachtrag: ironischerweise ist dieser Schalter ein Standardelement von Apples iPhone, wie ich inzwischen festgestellt habe)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;Auml;hnlich irritiert bin ich, wenn ich die Kochplatten unseres B&amp;uuml;ros benutzen m&amp;ouml;chte. Wir haben zwei, die vom Kochenden aus betrachtet hintereinander liegen. Die Regler f&amp;uuml;r die Platten sehen so aus:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="/cms_media/uploads/images/kochplattenregler.png" border="0" alt="Regler f&amp;uuml;r Kochfelder" width="400" height="271" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Meiner Ansicht nach sollte der linke Regler das hintere Kochfeld steuern. Hell bedeutet f&amp;uuml;r mich 'an', 'Feuer', 'rotgl&amp;uuml;hendes Kochfeld'. Meine Kollegin meint, dass nat&amp;uuml;rlich der ausgef&amp;uuml;llte Punkt die Position des zugeh&amp;ouml;rigen Kochfelds anzeigt. Und sie hat Recht (f&amp;uuml;r Usability-Analysen ist es manchmal hilfreich, wenn man selber &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/D&amp;uuml;mmster_anzunehmender_User" target="_blank"&gt;DAU&lt;/a&gt; ist. Smarte Menschen haben solche Probleme gar nicht ;-) ).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wodurch entstehen nun aber die Verst&amp;auml;ndnisschwierigkeiten und wie lassen sie sich l&amp;ouml;sen? Die drei missverst&amp;auml;ndlichen Schalterdesigns haben Schw&amp;auml;chen in der Kontextualisierung. Sie stellen keinen intuitiven Bezug zu dem Zustand her, den sie repr&amp;auml;sentieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Lichtschalter m&amp;uuml;ssten so angeordnet sein wie die Kellerr&amp;auml;ume. Am besten innerhalb einer Grundrissansicht der Kellerr&amp;auml;ume. Beim Button von RSS-Grafitti w&amp;uuml;rde ein kleiner Link 'disable' gen&amp;uuml;gen. Dann ist klar, das 'ON' die Statusanzeige ist und der Link 'disable' eine M&amp;ouml;glichkeit bietet, diesen Status zu &amp;auml;ndern. Die einfachste L&amp;ouml;sung f&amp;uuml;r unsere B&amp;uuml;rok&amp;uuml;che w&amp;auml;re, die Regler neben den Kochfeldern zu platzieren. Oder die ausgef&amp;uuml;llten Punkte deutlich gr&amp;ouml;&amp;szlig;er zu machen als die leeren. Aber da ich offensichtlich der einzige DAU im B&amp;uuml;ro bin, lohnt sich das wohl nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 14 Jul 2010 11:54:19 GMT</pubDate></item><item><title>Facebook, Twitter - bringt das was?</title><link>http://www.letsmakesense.de/notes/12/</link><description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.campaignmonitor.com" target="_blank"&gt;CampaignMonitor&lt;/a&gt;&amp;nbsp;ist einer der renommiertesten Anbieter von Newsletterdiensten weltweit. In einem &lt;a href="http://www.campaignmonitor.com/blog/post/2981/measuring-up-email-and-social-media/" target="_blank"&gt;Blogbeitrag&lt;/a&gt; haben sie den Traffic verglichen, den sie im Dezember &amp;uuml;ber ihren monatlichen Newsletter und ihre Facebook- und Twitter-Aktivit&amp;auml;ten erhielten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;W&amp;auml;hrend Facebook-Fans und Twitter-Follower nur 9% des Gesamtpublikums ausmachten, gingen von ihnen 30% der Seitenaufrufe aus. Facebook-Fans riefen mehr als 5 Seiten pro Besuch auf, die Twitter-Nutzer nur etwa 2,6 und die Newsletterabonnenten 3,7. Die Twitter- und Facebook-Wirkungsdauer sei allerdings gering, nach 2-3 Tagen seien kaum noch Verweise messbar, der Newsletter bringe auch noch in der dritten Woche ein Zehntel der Besucher der ersten Woche.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Interessant sind auch &lt;a href="http://sharethis.com/blog/2009/12/16/the-value-of-sharing-social-engagement/" target="_blank"&gt;die Zahlen&lt;/a&gt; des US-Amerikanischen SocialWeb-Dienstes &lt;a href="http://sharethis.com/" target="_blank"&gt;ShareThis&lt;/a&gt;. &amp;Uuml;ber einen ShareThis-Button haben Besucher von Webseiten die M&amp;ouml;glichkeit, die Seite Freunden per E-Mail, &amp;uuml;ber Tweets oder als Facebook-Eintrag weiterzuempfehlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Oktober 2009 gaben 46,4% der Nutzer ihre Links per E-Mail weiter, ein Drittel &amp;uuml;ber Facebook und weniger als 6% als Tweet. Bei den Klicks, die daraus resultierten, sieht die Sache erstaunlicherweise umgekehrt aus. 40% aller Klicks kamen &amp;uuml;ber Twitter, 25% &amp;uuml;ber Facebook und nur 15% &amp;uuml;ber E-Mail-Empfehlungen. Wenn es aber um die anschlie&amp;szlig;ende Aktivit&amp;auml;t auf der Seite geht, dreht sich das Blatt wieder. Facebook- und E-Mail-Nutzer kommen auf knapp 3 Seiten pro Besuch, Twitter-Leser nur auf 1,7 Seiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fazit: Twitter- und Facebook-Nutzer sind noch in der Minderheit, allerdings sehr klickfreudig. Die Twitter-Freunde haben es jedoch eilig und verweilen nur kurz. Kein Wunder: das sind vor allem gesch&amp;auml;ftige M&amp;auml;nner um die 30, die &amp;uuml;berwiegend in der Medien- und Marketingbranche arbeiten (vgl. &lt;a href="http://webevangelisten.de/twitterumfrage/" target="_blank"&gt;deutschen Twitterumfrage&lt;/a&gt;).&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 14 Jul 2010 12:00:24 GMT</pubDate></item><item><title>Bürgerbeteiligung mit Hindernissen bei e-Konsultationen</title><link>http://www.letsmakesense.de/notes/11/</link><description>&lt;p&gt;Eine gute Sache. Die Bundesregierung fragt uns nach unserer Meinung. &amp;Uuml;ber&lt;a href="http://www.e-konsultation.de/" target="_blank"&gt; e-Konsultationen&lt;/a&gt; sollen B&amp;uuml;rger bei Vorhaben der Politik und Verwaltung mitgestalten d&amp;uuml;rfen. So wurde zum Beispiel der &lt;a href="https://www.e-konsultation.de/buergerportale/discoursemachine.php?page=infopage&amp;amp;id_page=17&amp;amp;menucontext=30" target="_blank"&gt;Entwurf zum B&amp;uuml;rgerportalgesetz&lt;/a&gt; aufgrund der Anmerkungen von Umfrageteilnehmern (ein bisschen) modifiziert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Aber dann ist diese Seite zur B&amp;uuml;rgerbeteiligung einfach eine Datenbanktextw&amp;uuml;ste mit verwirrenden Links. Kein Fokus, keine inhaltliche Hierarchie, nur nebens&amp;auml;chliche Aktionsm&amp;ouml;glichkeiten wie die Buttons f&amp;uuml;r das Newsletterabo und die Weiterempfehlung der Seite.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um festzustellen, dass es gerade keine aktives Beteiligungsprojekt gibt, muss man die Liste der 'E-Konsultationen' durchgehen und auch die Anmerkung finden, dass der Status entweder 'abgeschlossen' ist oder es gar keinen Link zur Beteiligung gibt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei abgeschlossenen Beteiligungen hei&amp;szlig;t der Linktext 'Zur Online-Beteiligung' oder 'Zur e-Konsultation'. So als k&amp;ouml;nnte man noch mitmachen. W&amp;auml;re es nicht deutlicher zu schreiben: 'Zur Dokumentation und Auswertung der abgeschlossenen Online-Beteiligung'? Und f&amp;uuml;r das aktuelle Projekt bietet die Seite nur diesen r&amp;auml;tselhaften Hinweis:&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src="/cms_media/uploads/images/e-konsultation-verwirrung.png" border="0" alt="Verwirrender Freischaltungs-Link" width="542" height="208" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Muss ich mich erst registrieren und freischalten lassen, um am Online-Dialog teilzunehmen? Oder muss der Minister den Link freischalten? Und wann wird diese Freischaltung sein? Wenn ich mich am angegebenen Datum orientiere, m&amp;uuml;sste die Aktion eigentlich schon laufen. Sehr verwirrend dieser Hinweis. (Nur nebenbei: hei&amp;szlig;t es nun offiziell 'Netz-Politk' oder 'Netzpolitik' oder gibt es da subtile Unterschiede?)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sch&amp;ouml;n f&amp;auml;nde ich auch, wenn ich ein ein Thema ausw&amp;auml;hlen oder vorschlagen k&amp;ouml;nnte, an dem ich mich beteiligen m&amp;ouml;chte oder sogar eine Umfrage selbst anlegen. Aber das w&amp;auml;re vielleicht etwas zu viel 'Netz' und zu viel 'Beteiligung'.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 14 Jul 2010 12:10:30 GMT</pubDate></item></channel></rss>
