Notizen

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°\°|°/°/° von leicagirl (photocase.de)

Themen:

Dateisuche in Windows für Unerschrockene (4.6.2013)

Für meine Buchhaltung digitalisiere ich alle Belege, die über den Monat so auflaufen und packe sie in Ordner mit einer Themensystematik, z.B. "Soft- und Hardware" oder "Reisekosten". Wenn dann die Steuermeldung fällig ist, brauche ich die Belege für alle Themen, aber nur die des letzten Monats. Das sollte über eine "erweiterte Dateisuche" ja kein Problem sein. Pustekuchen.

Wenn man im Suchfeld "änderungsdatum:" mit "letzte woche" erweitert, wird "letzte woche" blau markiert, es ist also ein gültige Option. Jedoch "änderungsdatum: letzter monat" bleibt schwarz. Kennt er nicht. Wie bitte?

Na gut, es sollte eine Dokumentation mit allen gültigen Optionen geben. Doch die finde ich nicht mal für Englisch. Dafür den ermutigenden Hinweis, dass die englischen Optionen in anderen Sprachversionen von Windows nicht funktionieren. Mit "datemodified: lastmonth" besteht also auch keine Hoffnung.

Nur wenn es die Suchmöglichkeit nach dem letzten Monat im Englischen gibt, dürfte Microsoft das seinen deutschen Kunden nicht vorenthalten haben. Also probiere ich die verschiedenen Varianten des Adjektivs durch: "letzte", "letzter", "letzten" und siehe da, es wird endlich blau.

Der gültige Modifikator scheint also eine Antwort auf die Frage "Wann wurde die Datei geändert?" zu sein. Muss man halt wissen. Trotzdem sieht "änderungsdatum:letzten monat" irgendwie verkehrt aus.

 

 

 

Gespeichert unter: Dokumentation Systemadministration

 

Websites kleiner Unternehmen Teil 1: Das Problem (30.5.2012)

In letzter Zeit hatte ich mit einigen kleineren Unternehmen zu tun, die ihren Internetauftritt überarbeiten wollen. Sie sind mit ihrer aktuellen Seite nicht richtig glücklich. Sie finden sie unpersönlich oder zu wenig lebendig. Es ist zu umständlich oder unmöglich, sie zu bearbeiten. Ich habe mir ihre Websites und die ihrer Mitbewerber angeguckt und bin zu folgenden Ergebnissen gekommen:

Ich will mal eine Artikelreihe versuchen, die kleinen Unternehmen etwas Orientierung bietet, wie sie die Sache mit der "Homepage" angehen sollen.

Hier die Kurzfassung für die ganz Eiligen:

In diesem ersten Teil geht es um die Frage, warum schnelle Lösungen nicht wirklich helfen.

Professioneller Schein, blasses Sein

Nach der ersten Welle der Do-it-yourself-Homepages mit knalligen Farben, laufenden Schriften und animierten GIFs (nennen wir es mal das 'Times New Roman'-Zeitalter) sind wir nun in der Arial-Epoche angekommen: Standard-Templates, dezente Farbpaletten und Ausklapp-Menüs allüberall. Der Vertrieb der Internetservice-Provider hat ganze Arbeit geleistet.

Kein Wunder, dass die Netzbesucher sich wie ausgehungert auf Facebook stürzen. Weite Teile des Internets sind mittlerweile so keimfrei wie der Clean Room einer Chipfabrik. 1&1, Strato, etc. haben ihre Homepagebaukästen, Werbeagenturen ihr Typo3 und der Rest installiert ruckzuck ein Wordpress oder Joomla. Mit diesen Softwarepaketen ist schnell mal was eingerichtet. Aber was? Da liegt der Hase im Pfeffer.

Dieses 'Was', das unbestimmte, immer übersehene Etwas, dieser Wunsch nach dem Rezept, das den Prinzen nicht mehr wie einen Frosch aussehen lässt, taucht schon in der Aufgabenstellung auf: "Wir müssen mal was an unserer Internetseite machen". Danach fallen Schlagwörter wie 'Facebook', 'Suchmaschinenoptimierung' oder 'Newsletter'. Das ist der richtige Zeitpunkt, dem potenziellen Kunden klar zu machen, dass ein Frosch selbst im Smoking und auf der Bühne nur ein Frosch bleibt.

Wenn Sie nur einmal die Woche E-Mails bearbeiten und gelegentlich bei Google suchen, bekommen Sie kein Gespür für die Gewohnheiten und Ansprüche heutiger Internetnutzer. Für ein Friseurgeschäft oder einen Zeitschriftenladen ist das vielleicht nicht geschäftsentscheidend, aber ein Immobilienmakler, der wie seit Jahrzehnten immer nur Zeitungsanzeigen schaltet, braucht sich über rückläufige Provisionen nicht zu wundern.

Internet ist keine Dienstleistung, die Sie delegieren können. Das Internet hat unseren Alltag schneller und tiefgreifender verändert als Radio oder Fernsehen. Über die mobilen Geräte wie Smartphones oder Tablet-Computer ist es überall verfügbar. Die Generationen ab 1990 suchen Informationen fast ausschließlich im Netz, sie haben sogar ihre sozialen Kontakte dort - manchmal sogar vor allem dort.

Sie sollten Ihre Internetseite nicht als Werbemaßnahme begreifen (es ist nebenbei gesagt oft das Problem größerer Unternehmen, dass sie das Internetangebot von der Marketingabteilung betreuen lassen). Werden Sie Teil des großen, weltweiten Netzes! Lernen Sie die Möglichkeiten zur Verbesserung der internen Abläufe kennen und entdecken Sie die geschäftliche Chancen, die es bietet.

Wie das aussehen kann, erfahren Sie im zweiten Teil Willkommen im Web.

Gespeichert unter: Projektberatung Konzeption

 

MySQL-Rowcount bei 'ON DUPLICATE KEY UPDATE' (22.5.2012)

Bisher habe ich gedacht, 'affected rows' bedeutet 'betroffene Zeilen', aber MySQL hat da einen kleinen Spezialfall parat:

Nach dem Ausführen eines MySQL-Befehls 'INSERT INTO ... ON DUPLICATE KEY UPDATE ...' liefert mysql_affected_rows() im Fall eines Neueintrags 1 zurück, bei einer Aktualisierung 2 (siehe Dokumentation). Summiert man also wie gewohnt die Rückgabewerte kann man zu falschen Ergebnissen kommen.

Andererseits es es natürlich nur so möglich zu unterscheiden, was bei der Ausführung passiert ist.

Gespeichert unter: Programmierung

 

PDFs mit PHP erstellen (15.4.2012)

Bei meiner Suche nach einer Bibliothek, mit der ich aus PHP heraus PDFs erzeugen kann, bin ich auf drei Kandidaten gestoßen: fdpf, tcpdf und Zend_PDF. Es ist auch möglich, damit vernünftige PDFs zu erstellen, allerdings haben sie alle einen Haken: für eine optimale Layout-Kontrolle müsste ich die Style-Eigenschaften des Dokuments im PHP-Code setzen.

Das sieht dann ungefähr so aus:

$pdf = new YourPdfLib();
$pdf->addPage();
$pdf->setFont('sans');
// Text an einer bestimmten Stelle zeichnen
$pdf->drawText('Hello World', 70, 120);
$pdf->render('output.pdf');

Echte Fronarbeit also im Gegensatz zu HTML und CSS. Da übernimmt der Browser die undankbare Aufgabe, Texte, Bilder und Container an der richtigen Stelle zu positionieren. Doch es gibt eine Alternative zum Pixelschubsen: das Kommandozeilenwerkzeug wkhtmltopdf. Es verwendet die WebKit-Rendering-Engine (wie Safari und Google Chrome) und kann deshalb HTML mit den von WebKit unterstützten CSS-Angaben formatieren (und das sind die allermeisten von CSS2).

Für ein PDF musste ich also nur eine HTML-Seite erzeugen, im CSS die Besonderheiten von Druckformaten berücksichtigen (Seitengrößen, Seitenumbrüche bei Überschriften, etc.) und sie an wkhtmltopdf schicken.

Eine PHP-Klasse findet man auf der Google-Code-Seite von wkhtmltopdf

Aber natürlich lässt sich wkhtmltopdf auch über Cronjobs und mit anderen Programmiersprachen ansprechen. Das ist ja das Schöne an einem Kommandozeilenwerkzeug.

Gespeichert unter: Programmierung

 

Keine Ehre, wem keine Ehre gebührt (5.3.2012)

Die Raffgier nimmt kein Ende: "Wulff verlangt sämtliche Statussymbole". Ich bin der Meinung, dass Herr Wulff keinen Ehrensold verdient hat. Wer das genauso sieht, sollte die Petition des Deutschen Bundestag mitzeichnen.

Gespeichert unter: Netzpolitik